Allgemeiner Schnauferl-Club (ASC) e.V. Landesgruppe Hammonia e.V.
Herbstausfahrt 2019

08.06.2020, Clubabend
28.06.2020, Brunch
13.07.2020, Clubabend
10.08.2020, Clubabend
26.09.2020, Herbstausfahrt
28.11.2020, vorweihn. Dinner
23.-25.04.2021, PS-Speicher

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Letzte Änderung: 01.05.2020

Herbstausfahrt 2019

Der rettende Gedanke, eine frühere Ausfahrt, die kaum einer unserer aktuellen Mitglieder kannte, zu wiederholen, scheiterte bereits daran, dass die von SB Gerd Köpcke übernommene Reservierung der damaligen Gastronomien am geplanten Sonnabend entweder bereits ausgebucht oder nicht mehr existent waren. Abgesehen von den inzwischen übertrieben vielen Kreisverkehren gab es auch einige Streckenabschnitte nicht mehr. Also machte sich ein Dreier-Team an die Arbeit und alles neu: Start am Sonntag, neues Ziel mit neuem Cafélokal und neues Roadbook, das auch erst eine Woche vorher vervielfältigt und gebunden werden konnte. Kleines Manko war, dass wir die Anzahl der Teilnehmer deswegen auf 60 Personen/30 Autos begrenzen mußten. Mancher war darüber im Nachhinein vielleicht noch nicht einmal traurig, weil wir Menschen das Wetter und das Klima - zum Glück - tatsächlich nicht ändern können, denn nach einem sonnigen Sonnabend hatten wir am Sonntag immer wieder einsetzendem Nieselregen und auf der Heimfahrt sogar strömenden Regen.

Für ein sonniges Gemüt und gute Laune sorgten hingegen alle drei Gastronomien: Ein keine Wünsche übrig lassendes Frühstücksbuffet im extra und nur für uns geöffneten "DEL" in Poppenbüttel überzeugte alle, nur nicht zu früh das Mittagslokal zu erreichen und folgte dem Roadbook, nicht zu schnell zu fahren und die etwa 165 Kilometer durch unser schönes Hamburg und Schleswig-Holstein zu genießen. Denn ein ebenso üppiges und keine Wünsche offen lassendes Mittagsbuffet wartete in der "Strengliner Mühle" auf uns. Schließlich empfing uns auch das Cafélokal "Am Torhaus" in Seedorf mit Kaffee, diversen frisch gebackenen Torten und Plattenkuchen satt. Dem Anliegen, unsere Clubveranstaltungen auf qualitativ hohem Niveau zu halten, wurde mit allen drei Gastronomien voll entsprochen. Ob das moderate Nenngeld dafür wohl gereicht hat?

Trotz des Nieselregens hat allen auch die Strecke aus der Stadt hinaus über kleine Nebenstraßen und Wege zur Stengliner Mühle und von dort zum Plöner See sehr gefallen. Der Niesel störte auch deswegen nicht so sehr, weil sich unser Sportreferent, SB Ingo Huter (ehemaliger Sportpräsident des ADAC Hansa) in letzter Sekunde noch Aufgaben und fröhliche Spielchen ausgedacht und zwei professionelle Bordkarten erstellt hatte. Alle hielten schon in Hamburg Ausschau, wo denn wohl der Laden für "Kolonial- und Fettwaren" passiert wurde. Das Notieren der Anfangsbuchstaben aller passierten Ortshinweistafeln Zeichen 385  nach Anlage 3 zu § 42 Abs. 2 StVO sowie der durchfahrenen Bezirke und Landkreise führte zu angeregtem Gesprächsstoff. Waren wir tatsächlich auch im Herzogtum Lauenburg und Ostholstein gewesen? Das Abfüllen ohne Abzusetzen von 115 Gramm Wasser vor dem Start zur zweiten Etappe zauberte nur fröhliche Mienen in die Gesichter. Die Frage, ob die auf einer langen Liste vorgegebenen Namen wirklich alle Autohersteller waren, führte mal wieder zu der neuen Erkenntnis, dass "Martini" nicht etwa nur ein Getränk und Sponsor von Porsche und Lancia mit der markanten Martini-Lackierung, sondern von 1897 bis 1934 tatsächlich mit etwa 3500 gebauten Fahrzeugen der bedeutendste und erfolgreichste Autohersteller der Schweiz war.

Natürlich mußte es daher auch Preise für die Sieger geben, die SB Gerd Köpcke in letzter Sekunde noch besorgt hatte. Mit der noch frischen Erfahrung der FIVA Worldrallye in Andorra hatte unser Präsident, Dr. Oliver Welp, und seine Jutta im MB W 107 die wenigsten Minuspunkte gesammelt und durfte die Siegerblümchen mit nach Hause nehmen. Dass so ein MB W 107 eigentlich nie kaputt geht, gilt indes nicht für jeden. Denn nur unser Pechvogel, der in seinem MB W 107 ausgerechnet unser Schweizer Mitglied, SB Thomas Müller-Wirth, als Beifahrer an Bord hatte, hatte keinen perfekten Tag erwischt und mußte den ADAC in Anspruch nehmen. Immerhin war allen mal wieder klar, wie wertvoll der ADAC mit seinen gelben Abschleppwagen für uns Oldtimerfahrer ist.

Nun genießen wir schon wieder die Vorfreude auf unsere Frühjahrsausfahrt 2020, die von SB Ingo Huter als 2-Tages Tour mit Übernachtung ausgerichtet werden wird.

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